Mit einer deutlichen Niederlage kehrt der VSV Fortuna Göltzschtal vom Spitzenspiel aus Oelsnitz heim. Mit drei klaren Sätzen (15;13;18) fegen die Sperken die Göltzschtaler kompromisslos aus der Halle.

Zu Beginn des ersten Satzes spielen erwartungsgemäß beide Teams auf Augenhöhe. Beim 10:14 hat sich die Heimmannschaft durch inkonsequente Angriffe der Fortunen einen kleinen Vorsprung erarbeitet, den die Gäste nach einer Auszeit aber wieder ausgleichen können. Statt den Aufwind zu nutzen, fehlt den Fortunen in der Folge aber weiter die Durchschlagskraft und der absolute Wille im Angriff den Punt erzielen zu wollen. Mit vielen Eigenfehlern des Göltzschtal-6ers bringt Niclas Meinhold mit seinen konzentrierten Aufschlägen die Sperken zu einem komfortablen Vorsprung, mit dem der VSV Oelsnitz bis zum Satzende konsequent arbeitet und 25:15 gewinnt.

Statt Weckruf oder Besserung auf Seiten des VSV Göltzschtal beginnt der zweite Durchgang wie der erste geendet hatte. Schlimmer noch: es bricht zusätzlich die Annahme weg, so dass lange ein einstelliger Satzverlust droht. Trainer Jonas Lange ist nach mehreren wirkungslosen Wechseln fassungs- und ratlos über das komplett zahnlose Agieren aller VSV Akteure. Mit 25 zu 13 holt sich der VSV Oelsnitz den ersten Punkt des Spieltages, da das Heimteam sein erstes Spiel des Tages gegen den VfL Wildenfels überraschend 3:1 verloren hatte.

Mit einer kompletten Kurskorrektur versuchen die Göltzschtaler in Satz drei das Ruder noch einmal herumzureisen. Aber zu viele individuelle Fehler und wenig Kampfgeist lassen die Oelsnitzer schnell wieder auf und davon eilen. Von allen Fortuna-Akteuren war Nachwuchsspieler Erik Heizenreter an diesem Tag noch der beste Mann auf dem Feld. Mit 25:18 geht somit auch der letzte Satz verdient an die von vorn bis hinten druckvoll und kämpferisch auftretenden Oelsnitzer.

Der VSV Göltzschtal trat nach dieser Demütigung konstaniert die Heimreise an und muss sich jetzt im Training stecken, um beim nächsten starken Gegner am 3.12. in Oberwiesenthal nicht erneut Schiffbruch zu erleiden.

Es spielten: Toni Grosser, Robert Schwotzer, Michael Berbalk, Mario Strube, Norman Poller, Erik Heizenreter, Konrad Bormann, Sebastian Stark, Thomas Windisch, Andy Jung, Jonas Lange

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